Gründerporträt
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Beate Müller (geb. 1962) Grad der Behinderung: 40 Prozent Architektur und Gesundheit Beratung + Expertise + Schulung |
Räume können uns krank machen oder gesund halten. Die Wirkung von Gebäuden und Innenräumen auf unser Wohlbefinden ist längst nachgewiesen, Formgebung, Materialität und Farbigkeit, Lichtführung und Orientierung sind hierbei maßgeblich beteiligt. Sozial schwache oder benachteiligte Menschen (Kinder, Frauen, Senioren, kranke oder behinderte Menschen) sind besonders empfindlich für die Wirkung und Atmosphäre der sie umgebenden Räume - sie sind es, die ihnen in besonderem Maße ausgesetzt sind. Leider spielt das Thema Gesundheit in der Architektur oft genug nur eine untergeordnete Rolle. Selbst dort wo es am Nötigsten wäre - in Kindergärten, Schulen sowie Krankenhäusern und Reha-Kliniken - entsprechen oftmals weder die Raumgestaltung noch die Belichtung und Belüftung den Grundforderungen einer gesundheitsorientierten Architektur.
Beate Müller wendet sich an Bauherren und Träger von sozialen Einrichtungen und Einrichtungen des Gesundheitswesens, wie auch an Hochschulen mit entsprechenden Studiengängen. Ihre Angebote: Beratung, Analyse, Planung, die Erstellung von Gutachten inkl. Zeichnungen und Visualisierungen, Konzeptentwürfe sowie Weiterbildungen und Lehrtätigkeit "Architektur im Gesundheitswesen".
Da die Beratungs- und Lehrtätigkeit derzeit in kleinerem Umfang gefragt ist, bearbeitet Frau Müller parallel als Baumanagerin Projekte der Altbausanierung - von der Einzelwohnung über Berliner Mehrfamilienhäuser bis zum denkmalgeschützten Gewerbebau größeren Maßstabs. Dazu gehören Begehungen, Kostenschätzungen und Kostenkontrolle, Koordinierung der Planer, Firmen und Abläufe, Bauherrenvertretung, u.v.m..
Ihr Ziel ist es jedoch, ihre eigentliche Geschäftsidee weiter zu vertiefen.
Beate Müller studierte Architektur an der TU Berlin und an der University of Westminster in London. Ihre berufliche Karriere begann sie nach der Wende in Berlin. Sie leitete u.a. Projekte für LOHAN ASSOCIATES GmbH und NICHOLAS GRIMSHAW & PTNS. Fünfeinhalb Jahre wissenschaftliche Tätigkeit folgten am "Institut für Gesundheitswissenschaften" der TU Berlin im Fachgebiet "Entwerfen, Bauten des Gesundheitswesens".
Aufgrund zunehmender behinderungsbedingten Einschränkungen kann Beate Müller nicht mehr alle Aufgaben eines ausführenden Architekturbüros selbst erbringen, körperlich belastende (z.B. Baustelleneinsätze) und körperlich gleichförmige Arbeiten (z.B. Zeichnen am Computer) sind nicht mehr in größerem Umfang möglich. Bei einem Aufenthalt in der Rheuma-Tagesklinik der Charité Berlin ist sie auf enterability gestoßen. Sie dachte sich: "Ich warte nicht auf bessere Zeiten, ich nehme mein Leben selbst in die Hand." Beate Müller hat sich einen Arbeitsplatz geschaffen, der es ihr erlaubt, flexibel um ihr Kind und ihre Gesundheit herum zu planen.
Architektur und Gesundheit
Beratungen in Fragen der Gesundheit in der Architektur
Dipl. Arch. Beate Müller
Ackerstrasse 17
D 10115 Berlin
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