Ohne Behinderung in die Selbständigkeit. Existenzgründungsberatung für Menschen mit Schwerbehinderung
 

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Vorgeschichte

enterability - Von der Idee zum Projekt

"Dafür gibt es keinen Bedarf. Eine Existenzgründungsberatung für Menschen mit Schwerbehinderung braucht niemand." So oder so ähnlich war die immer wieder geäußerte Vermutung, wenn die Projektidee vorgestellt wurde. Viele Menschen glauben, Schwerbehinderte sind nicht leistungsfähig und deshalb den Belastungen einer beruflichen Selbständigkeit nicht gewachsen.

In Berlin waren 2003 im Jahresdurchschnitt mehr als 10.000 Menschen mit Schwerbehinderung arbeitslos gemeldet. Die überwiegende Mehrzahl von ihnen sucht eine Beschäftigung auf dem allgemeinem Arbeitsmarkt. Ein Teil von ihnen möchte sich aber auch mit eigenen Ideen beruflich selbstständig machen.

Engagierte Mitarbeiter aus Berliner Integrationsfachdiensten, Schwerbehinderte und interessierte Unterstützer nahmen dies zum Anlass, über die Realisierung einer eigene Existenzgründungsberatung für behinderte Menschen Berlin nachzudenken. Beim Landesamt für Gesundheit und Soziales/ Integrationsamt Berlin fand man Partner, die das Vorhaben positiv aufnahmen.

Nach einer kurzen Vorgründungsphase eröffnete enterability am 12. Februar 2004 offiziell sein Büro.